ZÜRICHMARATHON 2015

Endlich war es am Sonntag, 19. April 2015 wieder einmal soweit, dass ich an einem Marathon, als Hobbyläufer mit professionellem Hintergrundwissen, teilnehmen konnte.

Mein Ziel für diesen Marathon war es, nach meiner Knieverletzung vom 11. Juli 2013, welche ich beim Volleyballspiel erlitten habe ( in meinem Alter eine sehr gefährliche Sportart  😉 ) , stärker zurück zu kommen, als ich vorher war. Eine neue persönliche Bestzeit sollte es werden und zwar eine deutliche. Bisherige Persönliche Bestzeit aus dem Jahre 2009 war 3:23.35 erzielt am Zürichmarathon.
Die Vorbereitung auf den Zürichmarathon 2015 startete ich am 21. Juli 2014 von Grund auf und diese lief absolut problemlos.

In der zweitletzten Woche vor dem Marathon gönnte ich meinem Körper nochmals 81 Km Training. Am Dienstag, 7. April 17 Km in 4’19″/Km. Donnerstag, 9. April 12 Km inkl. 3 x 3 Km mit 4’07″/Km, 4’05″/Km und die 3. Serie à 3 Km mit 4’02″/Km. Am Freitag, 10. April 14 Km regenerativ mit 4’58″/Km. Am Samstag, 11. April 28 Km regenerativ ebenfalls 4’58″/Km. Am Sonntag, 12. April 10 Km regenerativ mit 5’14″/Km.

Die letzte Woche vor dem Marathon war eine knallharte Erholungswoche. Montag, 13. April  11 Km inkl. 3 x 2 Km in 4’14″/Km. Am Mittwoch, 15. April 9 Km inkl. 4 x 1 Km in 4’15″/km. Am Freitag, 17. April 4,2 Km in 5’03″/Km. Am Samstag 18. April noch 3,2 Km in 4’50″/Km, um die Marathonbekleidung zu testen und die Muskeln zu lockern.

Da ich einen Marathon immer als Dessert für die Vorbereitung betrachte, will ich jeden Marathon voll geniessen können. Das heisst für mich auch, dass ich unter keinen Umständen Verletzungen erleiden will oder gar bleibende Schäden wegen eines Marathons haben möchte. Somit bin ich auch nur bedingt bereit, während eines Marathons zu leiden. Umso wichtiger und intensiver ist für mich also die Vorbereitung auf einen Marathon. Mein Körper soll die 42.195 Km ohne Probleme hinter sich bringen können. Im Marathon mache ich nichts, was ich im Training nicht geübt habe, mit Ausnahme der vollen Distanz. Im Training gehe ich maximal 36 Km weit.  Das bedeutet, dass ich im Marathon selber nie an die Grenze gehe. Bin ja kein Profiläufer, der vom Marathon lebt und muss niemandem etwas beweisen. Ich setze mir ein Hauptziel und 2 – 3 Nebenziele.

Am diesjährigen Zürichmarathon herrschten, bis auf den Wind in Form einer eher kalten Bise und die Grossbaustelle am Bellevue, perfekte Bedingungen. Aufgrund der Bise, war der Weg zurück von Meilen nach Zürich, aus meiner Sicht anstrengender als erwünscht. Meine Stimmung war super, ich konnte den Marathon voll geniessen und hatte mit mir eine Party. Unterwegs begegnete ich immer mal wieder mir bekannten Leuten und ich freute mich über die verschiedenen Musikbands der Strecke entlang. Bei Km 23 und Km 26 feuerten mich meine Familie und einige unserer Nachbarn an. Das war einer meiner Höhepunkte dieses Marathons.

ZÜRICHMARATHON 2015 Christoph

Foto bei Km 26. Danke, Nachbar D.M.

 

Meine neue persönliche Bestzeit, welche ich in einem Jahr zum Beispiel am Zürichmarathon 2016 zu unterbieten gedenke, liegt neu bei 3:7.36.

ZÜRICHMARATHON 2015 Statistik Garmin Uhr

Nach dem Marathon spürte ich bis am Montagabend meine linke Ferse ganz leicht.

Seit Dienstag, 21. April bin ich wieder absolut beschwerdefrei.

Regenerationstraining am Di 21. April, 30 Minuten Crosstrainer. Mittwoch 22. April, 45 Minuten Veloergometer. Donnerstag, 22. April erstmals wieder 10 Km ganz locker gerannt mit 5’27″/Km.

Hochzufrieden bedanke ich mich ganz herzlich bei meiner Ehefrau und unseren 2 Kinder für die Unterstützung, welche es mir ermöglichte, mich gut auf meinen 13. Marathon vorzubereiten und diesen auch genussvoll und entspannt zu absolvieren.

ANALYTISCHE BIOMECHANIK NACH R. SOHIER SEIT 2009

Das Sohier-Konzept, Analytische Biomechanik nach R. Sohier entstand vor über 50 Jahren in Belgien und hat sich stets weiterentwickelt.

Es handelt sich um eine wissenschaftliche, qualitative Analyse, welche sich mit der „Muskel- und Gelenkkette“ in der Statik (orthostatische Organisation) und in der Dynamik beschäftigt. Der Gelenkapparat wird als Stützapparat und als Bewegungsapparat betrachtet. Aus der Analyse der Biomechanik inklusive der funktionellen Anatomie, und der Analyse der Kraftwirkungen, kommt der ABS-Therapeut zur Erkenntnis der induzierten pathomechanischen Zustände der einzelnen Gelenke und der gesamten Gelenkkette.

Nach der Analyse werden die pathomechanischen Zustände / Läsionen der peripheren Gelenke und / oder der Wirbelsäule durch spezielle, feine und schmerzfreie, selektive analytische Manualtechniken biomechanisch korrekt Reharmonisiert und Zentriert. Darauf aufbauend folgt die gezielte zentrierende Kräftigung.

Somit wird die Qualität der Arthrozeption, die allgemeine Körperwahrnehmung animiert und die Präzision der Bewegungsabläufe neu stimuliert, was in den meisten Fällen eine nachhaltige Verbesserung bis hin zur Erholung der pathomechanischen Zustände der Strukturen ermöglicht.

Weitere Infos finden Sie bei der Schweizerischen Fachgruppe für analytische Biomechanik und Behandlungskonzept nach Raymond Sohier AIAPT.

 

Analytische Biomechanik nach R. Sohier

Analytische Biomechanik nach R. Sohier

 

 

PHYSIOTHERAPIE TARIFVERTRAG 10.4.2014

Pressemitteilung zum Physiotherapie Tarifvertrag

Sursee/Solothurn, 10. April 2014

tarifsuisse ag und physioswiss unterzeichnen einen zukunftsorientierten Vertrag für die Physiotherapie

Nach intensiven Verhandlungen ist es tarifsuisse und physioswiss gelungen, eine vertragliche Lösung für die PhysiotherapeutInnen zu finden, um deren wichtige Tätigkeit zu gewährleisten. Per 1. April diesen Jahres können PhysiotherapeutInnen bei der grossen Mehrheit der Kunden von tarifsuisse mit plus 8 Rappen abrechnen. physioswiss und tarifsuisse haben mit dieser vertraglichen Lösung den seit dem 1. Januar 2012 bestehenden tariflosen Zustand auf dem Gebiet der Physiotherapie beendet. Die intensiven, in einem konstruktiven Klima zwischen physioswiss und tarifsuisse geführten Verhandlungen, verliefen positiv. Die Partner sind eine ab 1. April 2014 gültige vertragliche Einigung eingegangen, welche beiden Parteien Vorteile bringt. Ein entscheidender Inhalt des neuen Übereinkommens ist die Erhöhung des Taxpunktwertes um 8 Rappen für die PhysiotherapeutInnen. Andere verbindliche Schwerpunkte des neuen Vertrages sind die Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Überarbeitung der Tarifstruktur, die Entwicklung von Qualitätsmassnahmen und die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung. Mit dieser Vereinbarung schaffen die Tarifpartner gemeinsam bessere Voraussetzungen für die Ausübung der Physiotherapie, die einen der Pfeiler der traditionellen Medizin bildet und sichern so eine gute medizinische Versorgung.